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Tag 3, 26.05.2010, Der Fall Niagara

Am Mittwoch sind wir dann nach Kanada gefahren. Das war gar nicht weit, so ca. 2,5 Stunden. Hach, war dat schoen, berieselt von Country-Music durch die Waelder zu fahren.

An der Grenze mussten wir wieder lauter Fragen beantworten um zu demonstrieren, dass wir nicht illegal einreisen und schon gar nicht vorhaben, in Kanada zu arbeiten .

Zuerst sind wir zu unserem Hotel gefahren. Fuer 10 Dollar extra konnten wir Zimmer mit Whirlpool bekommen. Da haben wir natuerlich gleich zugeschlagen . Anschliessend konnten wir es gar nicht erwarten, an die Niagara-Faelle zu kommen.

Von unserem Hotel aus mussten wir nur eine lange Strasse entlang gehen. Hier kamen wir an lauter Geschaeften, am IMAX Kino (da waren wir vor drei Jahren schonmal und haben den Film gesehen, wo die Annie mit ihrer Katze im Fass die Faelle runtergerutscht ist), Wachsfiguren-Kabinetts und ueberteuerten Restaurants vorbei. Die Preise dort sind echt unverschaemt. Beispielsweise haette bei einer Schnellpizzeria eine Margarita (!!!) zum Mitnehmen 22 Dollar plus ein Haufen Steuern gekostet. Unglaublich. Da hab ich mich dann gleich wieder aufgeregt und gemeint, dass da niemand mehr was essen gehen duerfte, damit die Niagara-Mafia die Preise senken muss. .

Nach 10 Minuten kamen wir dann an den Wasserfaellen an. Wir sind dann von den amerikanischen Faellen (an die wir ja nicht herankamen, da wir uns auf der kanadischen Seite befanden), an die etwas imposanteren Kanada-Faelle gelaufen. Hier waren natuerlich auch mordsviele Touristen aus aller Herren Laender inkl. Schulklassen in Schuluniformen unterwegs.

Mittags sind wir in ein Burger-Restaurant gegangen. Die Maenner haben natuerlich mordsgrosse Burger mit Pommes bestellt, die feinen Damen begnuegten sich mit einem Salat mit Cilantro-Dressing (ohne zu wissen, was wir da bestellen) . Waehrend dem Essen gab es noch eine grosse Aufregung. Eine Spaziergaengerin hat sich mordsmaessig hingelegt so richtig mit Platzwunde am Kopf, dass mir ganz schwach wurde. Die Maenner sind dann gleich hingelaufen, um sie zu retten, aber sie hatte eine Krankenschwester dabei, die das Zepter in die Hand genommen hatte . Die Ambulanz wurde auch noch gerufen und die Kellnerin kam mit einem Sonnenschirm und einem Eisbeutel angerannt.

Danach war ich so aufgeloest, dass ich dem Kellner aus Versehen 17 Dollar Trinkgeld gegeben habe. Der hat sich gefreut, ich habe den Ruf der Deutschen gerettet und haette mir anschliessend selber am liebsten mordsmaessig in den Poppes getreten. War dann aber auch zu stolz, das Versehen zuzugeben und die 10 zuviel gegebenen Dollar wieder einzufordern. . Nun ja, wenigstens habe ich einen unterbezahlten Kellner gluecklich gemacht .

Nach der ganzen Aufregung sind wir dann zur Entspannung durch die Niagara-Stadt gelaufen (keine Ahnung, wie die wirklich heisst, wir nennen sie aber so *g*) und nochmal zu den Wasserfaellen. Die Maenner haben ueber den ganzen Tag verteilt viele lustige Videos von uns aufgenommen, welche ich zu Hause erst mal konfiszieren muss, bevor sie irgendwem vorgefuehrt werden duerfen.

Im Starbucks kam dann mal wieder meine Blindheit durch. Hatte mir eine Eisschokolade mit mordsviel Sahne bestellt. Da ich das bei meinen Mc Flurrys auch immer mache, habe ich mit Schwung den Deckel abgemacht und dabei die halbe Sahne quer ueber den Tisch geschossen. Meine Freunde (insbesondere mein Holger) haben sich kaputtgelacht und mir dann erklaert, dass da doch oben ein Loch sei, wo man den Strohhalm durchstecken koennte. Klugscheisser! .

Abends sind wir dann noch zu einem Italiener Pizza essen gegangen und anschliessend ins Hotel, wo wir unseren tollen Whirlpool ausprobiert haben. Von den vielen Eindruecken, dem Whirlpool und noch 2 (!) Melatonin (wollte mal testen, ob die wirklich funktionieren) waere ich fast im Stehen eingeschlafen und bin erst am naechsten Morgen vom Klingeln des Zimmertelefons aufgewacht, da Tanja und Richard wissen wollten, wo wir bleiben *hihi*. Anscheinend waren wir mit denen fuer 7 Uhr verabredet. Wusste ich nix mehr von. Die waren schon um 6 Uhr an den Faellen!

Wir haben uns dann erst mal einen Fruehstuecksfresstempel gesucht und die Maenner haben bis zur Decke gestapelte Mordsfruehstuecke eingemampft. Tanja hat 2 Portionen Hashbrownes verdrueckt. Meine 2 Toastscheiben mit Butter sahen dagegen aus wie David neben Goliath . Weiss nicht, wie man kurz nach dem Aufstehen so viel fressen kann .

Anschliessend mussten wir dann nochmal die Wasserfaelle bewundern. Als dann die ganzen Schulklassen kamen, haben wir dann die Flucht ergriffen und sind nach Syracuse zurueckgefahren, wo ich mich erstmal hinlegen musste. Urlaub kann ja sooo anstrengend sein.

Neue deutsche Vokabeln haben wir hier uebrigens dank Tanja auch schon gelernt:

sanitieren = desinfizieren
trauhaft = vertrauensselig
31.5.10 15:20
 


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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Sandra (29.5.10 15:25)
Cilantro = Koriander

So, so, in Kanada hat jeder seine eigene Krankenschwester dabei? Dann wäre das ja Ali's Traumland!

Habt ihr für den Rückflug eigentlich noch genug Platz in den Koffern bei den ganzen Shoppingtouren?


Holger (30.5.10 13:41)
Juhuu Sandra !

Also noch sieht es ganz gut aus... auch wenn Sandra gestern schwer bei Bath and Bodyworks zugeschlagen hat...aber dazu spaeter mehr.

Wir shoppen ja auch so einiges zum kochen und das wird hier direkt vor Ort vernichtet...und die 23kg gelten zum Glueck ja nur fuer das Gepaeck.

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