Sandra's Welt

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Teil III Flatrate saufen, Arbeitsmoral und Pillendrehen

Als kleiner Hinweis an die heimischen Restaurants: Hier gibt es ueberall Bottemless drinking ! Also einmal ein Getraenk bezahlen und ab dann bringt einem der Kellner bis zum abwinken Getraenke. Es ist auch nicht so das man uebersehen wird um den Verbrauch zu minimieren, nein kaum ist etwas leer steht das schon ein neues Blubbergetraenk. Im weltbesten Burgerladen gibt es sogar unendlich Pommes zum nachfuttern falls der kleine Burger den Magen noch nicht ausreichend verschlossen hat.

Nicht das das hierhin gehoert aber: Quark gibt es hier nirgends zu kaufen und der Kaese hat, wenn man mal von den Farben absieht, nicht gerade eine berauschende Vielfalt.

Aber ein anderes Thema: Die Amis's lieben Ihre Auto's - sie muessen gross sein und blinken. Natuerlich gibt es hier auch Schrottkarossen die dank fehlendem Tuev auch auf der Strasse bleiben. Aber in dieser Gegend sind solche Rostleichen sehr selten zu sehen. Manche Teilstrecken der High oder Speedways kosten Maut..berechnet wird pro Fahrzeug egal wieviele darin sitzen. Die Ampeln haengen an Drahtseilen ueber den Strassen sodas fuer einen Birnchenwechsel ein Wagen mitten auf der Strasse geparkt werden muss. Benzin kostet natuerlich nix wie fast alles was hier mit nachhaltigkeit zu tun haben koennte. Die Ueberlandleitungen sehen teilweise auch sehr abenteuerlich aus. Man muss schon sehr suchen wenn man mal einen geraden Strommast sehen moechte. Autoversicherung ist hier keine Pflicht.

Das das Gesundheitsszstem nicht gerade Vorbildlich ist hat bestimmt jeder schonmal gehoert. Krankenversicherung ist reine Privatsache und extrem teuer. Wird man dann mal wirklich krank und entsprechend teuer kann einen die Versicherung mal eben kicken. Dafuer hat man dann viel einbezahlt.

Lohnfortzahlung im Krankheitsfall bezahlt keine Versicherung...hast Du also nen Unfall und faellst fuer Monate au,s kannst Du trotz teurer Krankenversicherung ganz schnell Pleite gehen. Ohne Krankenversicherung kann man dann auch mal eben sein Haus verkaufen und auf der Strasse leben um seine letzte Operation zu bezahlen.

Auch bei den niedergelassenen Aerzten gibt es erhebliche Wartezeiten mal ebenso zum Doc ist nicht da geht man besser ins Krankenhaus, was die Rechnung sicherlich nicht schmaelert. Kein Wunder das hier die Menschen zur Selbstheilung greifen bzw. versuchen erst garnicht krank zu werden. Anstelle der entsprechenden lebensweise werden ein Haufen bunter Pillen eingeworfen. Neben den "Apotheken" gibt es hier Vitaminshops mit ueber 8000 Artikeln im Sortiment die fuer jeden Husten von Vitaminen ueber Homoeopathie alles haben. Am besten natuerlich zur Vorsorge z.b das Monatspaket fuer die Frau ab 50 mit allen Mineralien,Vitaminen,Spurenelementen die im taeglichen Burger fehlen. Da kann man richtig viel Geld loswerden. Uebrigens schluckt hier keiner toedlich hochdosierte Vitamine wie es ein Hollaendischer Doc. immer wieder suggeriert.

Wenn das alles nicht hilft kommt halt die chemische Keule..natuerlich kann man Beratung haben sofern man eine Pharmaverkaeuferin mit 2 Wochen Ausbildung als Beratung versteht.

Zum Abschluss noch ein paar Ergaenzungen: Die Einkaufszentren fuer Klamotten hier sind gigantisch. In der groesse ganzer Fussgaengerzonen ist hier alles unter einem Dach vereint und das teilweise ueber 4 Stockwerke. Wer da nichts findet kann eigentlich nur ueberfordert gewesen sein denn an mangelnder Auswahl kann das nicht liegen.

Die Arbeitsmoral ist auch was besonderes. Der Kundendienst ist zwar sehr freundlich aber dafuer kommt man auch gerne mal 1 Stunde zu spaet zur Arbeit.

Das Trinkwasser wird hier immer wieder sehr stark gechlort....froh ist wer einen Wasserfilter besitzt.

Spaziergaenger gibt es hier kaum..aber warum auch wenn man doch ein Auto hat.

Beautyprodukte am Automaten ....falls man sich nach Geschaeftsschluss noch schnell Creme in die Ackerfurchen fuellen muss.

Ortswechsel sind hier recht ueblich ..man haengt nicht so an seinem Wohnort wie in Deutschland. Das gleiche gilt fuer den Arbeitsplatz, wer jahrelang nur einen Arbeitsplatz hat gilt sehr unflexibel.


Fazit: Ein sehr schoenes Land mit freundlichen Menschen (mal abgesehen von einer Bitch) ..tolle Landschaften und alles irgendwie riesig. Zum Urlaub machen wirklich toll aber leben wollte ich hier wirklich nicht. Deswegen geht es am Montag auch zurueck ins gute alte Europa zu den kaputten Arbeitskollegen und den fraeten Freunden.

*winks* der Wulf
6.6.10 01:35


Werbung


Teil II: Haeuser und Einkaufen

Beinahe vergessen: Rolllaeden gibt es hier faktisch garnicht ..verdunkelt wird nur mit Vorhaengen und Jalousien. Die freiwillige Feuerwehr rueckt uebrigens mind. 1x Tag aus ...fuer Einsatzgeile patschen genau das richtige, wer seine Uniform aber eigentlich nur zum Biertrinken ausfuehren will, sollte nicht in diese Gegend ziehen.

Der Flachbildschirm ist natuerlich obligatorisch. 1x am Tag wird das Fernseprogramm unterbrochen und ein Testsignal gesendet. Das hat den Sinn das im Angriffsfall alle Ami's Gewehr bei Fuss stehen und Ihre Anweisungen per Fernsehen entgegennehmen. Das klappt bei der Werbung ja auch schon prima und wurde somit seit Jahrzehnten bestens trainiert.

Was man ueber die Werbepausen im TV behauptet entspricht der Wahrheit. Werbeblocks ohne Ende ! Aber immerhin kenne ich jetzt schon die allerneuste Simpsons und King of Queens Folgen. *g* Die Nachrichten berichten nahezu ausnahmslos ueber das Inland..da ist der diesjaehrige Preissieger der Melonenzucht wichtiger als Aufstaende in Asien. Es gibt diese Berichte zwar schon aber man muss sie suchen.

Kommen wir zu unserem extrem langzeit Test:
EINKAUFEN ! Ueberall gibt es wuchtige Einkaufszentren. Im Eingangsbereich kann man DVD's am Automaten ausleihen und aus einer Vielzahl von Einkaufswagen und Taschen waehlen. Neben der normalen groesse gibt es etwas kuerzere Wagen und gaaaanz wichtig:
Die Aufsitzeinkaufswagen !
Urspruenglich vielleicht mal dafuer gedacht das sich aeltere nicht mehr so gut besohlte Oma's damit durch die Gaenge bewegen koennen werden diese elektrischen Rollstuehle mit Einkaufswagen inzwischen ueberwiegend von Menschen genutzt denen ein paar Meter zu Fuss sehr gut tun wuerden.

Das beste an den Teilen ist das laute Piepen beim rueckwaertsgang. Das kenne ich nur von LKW's aber scheinbar hat das hier weniger mit der Gespannlaenge als mit dem Gewicht der Fahrer zu tun. *g* Wall-E laesst gruessen.

Kundenfreundlichkeit wird hier gross geschrieben. Im Eingang stehen meist Angestellte die nur zum Begruessen der Kunden da sind und um ggf. Fragen zu beantworten. Man wird ueberall sofort begruesst und natuerlich ueber die neusten Rabattaktionen informiert - wenn man moechte erhaelt man auch direkt eine Beratung. Marktschreier gibt es hier selbst bei den FastFood Buden ...hinter der Theke groehlt einer wie gut seine Pizza ist und das man doch mal rueberkommen moechte.

Der Lebensmitteleinkauf wird direkt von der Kassiererin eingetuetet sodas man nur noch bezahlen muss und dann schon richtung Auto rauschen kann. Lebensmittel sind hier aber ein gutes Stueck teurer als bei uns.
Egal ob Gemuese, Fleisch, Nudeln,Milchprodukte hier Geld loszuwerden ist garnicht schwer. Sprudelwasser gibt es hier uebrigens kaum..nur stilles oder halt Blubberblaeschen mit Zuckergeschmack in Form von unendlich vieler Limonaden.

Ein bischen Metrofeeling kann man hier auch erleben. Ob in Restaurants...im Klamotten oder Beautyladen und auch bei Lebensmitteln: Die Steuer kommt noch an der Kasse oben drauf und kein Preisschild zeigt einem was man noch dazu addieren muss. Zum Glueck sind die Steuern hier erstaunlich niedrig (z.b 4 %) aber dennoch muss man dazu rechnen. Manchmal tauchen auch ungewoehnliche Gebuehren auf Rechnungen auf. Erklaeren konnte mir das System keiner - man bezahlt einfach. Im Restaurant zahlt man generell zu den teuren Futterpreisen und den Steuern (die auch hier nicht ausgewiesen sind) nochmal 15-16% Trinkgeld da die Gehaelter die Angestellten an der Armutsgrenze halten.

Metrofeeling auch bei den Packungsgroessen: Vieles kommt als Familienmonatspackung daher..ich will garnicht wissen wie die das haltbar machen.
Gemuese und Obst hat hier teilweise abnorme groessen und allesamt sehr kraeftige gar beunruhigende Farben.
Ob kleine mexikanische Kinder Nachts in den Einkaufszentren das Gemuese anmalen muessen ?

Beim Fleisch zahlt man sogar einen Aufpreis fuer radioaktiv bestrahlte Waren..denn die halten sich ja dann viel laenger. Ich befuerchte das hier jeder nach 60 Lebensjahren zum Sondermuell gehoert. Aber:
Es schmeckt lecker und das ist ja die Hauptsache.

Es gibt schon sehr grosse Bioregale allerdings auch zu den entsprechenden Preisen. Teuer teuer teuer.
Da futtert man sich doch lieber noch ein paar fettige und ungesunde Kilogramm drauf und kauft sich halt ein paar neue Klamotten. Die sind naemlich herrlich guenstig.
Jeder Laden hat staendig irgendwelche herausragenden Angebote....2 Teile nehmen und 1 bezahlen 50 % Off 6 nehmen und nur 3 bezahlen und und und.

Auf den Artikeln steht nur der Normalpreis sodass man an der Kasse darauf achten sollte ob die angekuendigten Rabatte denn auch so auf die Rechnung kommen.

Also..Normalpreis minus Rabatt (wie war der nochmal bei 10 verschiedenen Teilen ? ) + Steuer = Endpreis !


Es folgt Teil III und es gruesst der Wulfi
6.6.10 00:51


What is different ? Crazy germans und komische Amerikaner

Holger darf auch mal bloggen

So langsam naehern wir uns dem Urlaubsende da ist es doch mal an der Zeit fuer ein kleines Resümee. Wenn man das Glueck hat, anstelle nur durch Hotels zu tingeln, in einem amerikanischen Haushalt mitleben zu duerfen bemerkt man doch schnell das es manch einen Unterschied gibt. Na und so nebenbei ist das auch eine wahre Freude fuer die Urlaubskasse.

Beginnen wir mit der komischen Tastatur da man hier ja kein "ü" und aehnliches kennt muss man alles mit "ue" "ae" "oe" schreiben.

Wohnen

Wir wohnen in einer beschaulichen Wohngegend die Strasse nennt sich "Medasano circle" bei uns waehre das wohl eine Spielstrasse bzw. Einbahnstrasse. Aber da sich hier kaum Kinder ausserhalb aufhalten kann man die paar Auto's auch von beiden Seiten kommen lassen.

Die Haeuser sind im halbkreis dieser Strasse angeordnet und dafuer das in Amerika alles so gross und weit ist stehen sie alle sehr nah beinander. Zwischen den Haeusern ist meistens nur so 10 - 15 Meter platz.

Die Vorgaerten sind derartig perfekt ....da verirrt sich nicht mal eine Polle auf den 3cm Rasen.Rasenmaehen ist hier ein grosser Volkssport, alle 2-3 Tage muss hier jeder seinen Rasen kleinhalten denn schliesslich will man sich ja vor den Nachbarn nicht blamieren. Da ist es egal ob es Sonntag oder Feiertag ist und andere draussen sitzen.
Es scheint so als sei es geradezu verpoent zeitgleich zu maehen. Nein, an so sonnigen Tagen darf jeder nacheinander seinen tollen Rasenmaeher schnurren lassen damit das monotone Geraeusch auch den ganzen Tag ueber auf der Terrasse anhaelt. Undenkbar wenn es mal Ruhe gaebe. Da es regelmaessig die Auslobung des schoensten Grundstuecks gibt wird alles fuer den Sieg getan.

Jedes Grundstueck hat eine grosse Einfahrt (man faehrt ja auch grosse Auto's) und natuerlich eine an oder besser in das Haus gebaute Garage mit direkter Tuer ins Wohnzimmer.

Zaeune gibt es hier ganz selten und auch diese stehen wenn nur aus optischen Gruenden. Man kann hier problemlos der Kreisform folgend durch alle Gaerten hinter den Haeusern spazieren und ich glaube es wuerde nichtmal jemanden stoeren.

Die Haeuser sind ebenso klinisch rein..bei manch einer Glastuer waren wir uns nicht sicher ob sie offen steht oder ob das Glas tatsaechlich so sauber ist. Dank der ueberall vorhandenen Fliegengitter ist die Gefahr gegen eine solche Tuer zu rennen dann aber doch gering.

"Besitz ist wichtiger als nutzen."
Jeder hat hier einen Mega Gasgrill und dann gibt es in der Nachbarschaft noch riesige Pool's die noch niemals genutzt wurden (aber immer schoen das Wasser sauber halten falls mal jemand schauen kommt), beim naechsten steht ein Boot vor der Tuer das nie genutzt wird und der letzte hat einen riesigen Wohnwagen (braucht eine LKW Zugmaschiene) vor dem Haus stehen. Die Auto's werden ebenfalls staendig geputzt - zum Glueck kostet Wasser hier ja nix und man kann verschwenderisch sein.

Dabei sind hier alle Nachbarn sehr freundlich, es wird gegruesst und gewunken was das Zeug haelt.
Die Haus und Garagentueren sind ein reiner Windschutz denn einem Einbrecher wuerden diese nur ein muedes Laecheln abverlangen. Aber dank der sehr guten Nachbarschaft kann sich hier wohl auch kaum jemand ungesehen durch die Strasse oder gar die Hausgaerten schleichen. Zudem hat ja jeder Ami ne Wumme im Haus.

Im Haus ist auch einiges anders. Die Lichtschalter muten etwas altmodisch sprich aus Oma's Zeiten an. Die Zimmer sind ueberwiegend gross und mit wenig Moebeln bestueckt (gefaellt mir sehr gut) und ueberall gibt es praktische Einbauschraenke.

Beim Wasserhahn in der Dusche zeigt sich mal wieder der Hang zur verschwendung. Die Wassermenge ist nicht einstellbar und um warmes Wasser zu bekommen muss man am Einhebelmischer erstmal ganz nach links am kalten Wasser vorbeidrehen bis das warme kommt. Dusche und Badewanne (beides jeweils Dusch und Badewannenkombinationen) sind aus einem Kunststoffguss so das man eigentlich auf Fliesen verzichten kann.

Der erste Blick in eine Toilette laesst vermuten das hier einer fuer Verstopfung gesorgt hat. Hier stehen immer einige Liter Wasser in der Schuessel. Das hat den Vorteil das Klobuersten nahezu nie zum Einsatz kommen aber man dafuer auch mal fuer einen lauten Platscher mit Arschbefeuchtung sorgen kann.Aber auch wieder ein Zeichen von unendlicher Wasserverschwendung da man fuer alle Geschaefte die gleiche Wassermenge verballert.

Nahezu jeder Raum ist mit Ventilatoren ausgestattet die natuerlich auch staendig in Betrieb sind.
Auch wenn man das Haus verlaesst. Jedes Haus besitzt eine Klimaanlage die aussen am Haus angebracht fuer ordentlich Gartenlaerm sorgt und innen angenehme Kuehlung verspricht. Die Haeuser sind aus recht duennem Holz und die Daecher mit Dachpappe abgedeckt..kein Wunder das die Isolierung nicht gerade dem entspricht was wir ein Niedrigenergiehaus nennen wuerden. Aber: Strom kostet ja nix !

Die Steckdosen haben 3'er Stecker und sind somit fuer unsere Geraete nur per Adapter kompatibel.
Die sehr grossen Waschmaschinen waschen nur kalt bis lauwarm (ca 30 Grad) somit sind starke Flecken in der Kleidung etwas was einem ueber Jahre als Erinnerung an vergangenes bleibt. Aber: Kleidung ist hier ja seehr guenstig.

Kuehlschraenke mit Eiswuerfelmaschine kennt man ja auch schon bei uns, der schredder fuer Gemuese in dem Abfluss der Spuele ist allerdings was neues. Somit waere auch klar was man hier von Gartenabfaellen haelt: Alles in den Kanal ! Die Muelltrennung ist ein spezialfall und bis jetzt ist es mir noch nicht richtig gelungen das zu verstehen. Gewisse Stoffe kommen zwar in die Recycletonne: Aber nur wenn sie gross genug sind. Alles unter sagen wir mal 500ml ist zu klein und kommt dann doch in den normalen Muell.

Fenster werden immer nach oben geschoben (geoeffnet) kennt man ja aus den US Horrorfilmen wo dann immer die Glasscheiben auf einen herunterrauschen.

Der Schulbus holt die Kinder immer an der Haustuer ab ..sowas sollte auch bei uns Schule machen ware der Weg dann doch wesentlich sicherer.

Teil II folgt.
5.6.10 18:40


Tag 12, 04.06.2010, Der Koffer

Was wir am Donnerstag so halbherzig begonnen hatten, hat gestern Formen angenommen. Holger hat mich Weincreme machen geschickt, damit der ohne mein Gequaeke unsere Koffer zur Probe packen konnte.

Folgendes sollte untergebracht werden:

Holger's Liste:
- 2 Pakete Shredded wheat
- 1 Paket Captain Waters Crackers in 4 Geschmacksrichtungen
- 4 Pakete Beef Jerky (igitt)
- 1 Flasche Hersheys Syrup
- 2 Dosen Chef Boyardee Ravioli
- 3 Kraft div. Barbecue Saucen
- 1 Riesenglas Skippy Peanut-butter
- 1 Paket Chocolate Chunk
- 3 Pop Tarts in div. Schokogeschmaeckern zum Toasten
- 1 Paket Stevia (Zuckerersatz, hoffentlich darf das einreisen)
- 4 Duschgele von Bath & Body Works
- 5 Body Lotions (das gibt mir zu denken...)
- 10 T-Shirts
- 2 Jeans
- 2 Shorts
- 1 Yankee Candle Cookies & Creme
- 1 Badehose
- 1 Guertel
- 1 Sonnenbrille
- 1 Paar Tauchschlappen
- 1 Paar Sprungfederlatschen
- 1 Paket Chips Salt & Vinegar

= 49 Teile


Sandra's Liste:

- 4 Pakete Macaroni & Cheese
- 4 Pakete Doritos in div. Geschmacksrichtungen fuer meine Geburtstagsparty
- 4 Paar Ohrenkerzen
- 2 Bottiche Green Tea a 1,5 kg (davon 1 fuers Buero)
- 1 Backmischung Carrot Cake von Betty Crocker
- 1 Dose Topping fuer den o. g. Karottenkuchen *schmacko*
- 2 Pop Tarts Strawberry & Cherry
- 7 antibakterielle Seifen von Bath & Body Works
- 8 Body Splash von Bath & Body Works
- 1 Duschgel von Bath & Body Works
- 15 Paar Ohrringe
- 1 arschgeiles Armband, kupferfarben
- 3 Ringe
- 2 Pakete Marshmallows
- 1 Yankee Candle Granny Smith
- 1 Mikrowellenpopcorn fuer eine Kollegin
- 1 Dose Melatonin fuer 120 ruhige Naechte
- 1 Pillenbox vom Vitamin Shoppe
- 4 Handtaschen
- 6 Jeans
- 2 Guertel
- 4 Kleider
- 3 Blusen
- 1 Paar Tauchschlappen
- 1 Sonnenbrille

= 80 Teile

Ausserdem muessen ja noch die paar Klamotten, die wir mitgetracht hatten, untergebracht werden. Das Ergebnis ist folgendes:

Beide Koffer haben nahezu die Grenze von 23 kg erreicht (Tanja, wehe, Deine Waage stimmt nicht...!). Holger wird noch zusaetzlich zum Rucksack eine meiner Handtaschen, gefuellt mit einer Yankee-Candle und Chips tragen muessen. Entsprechend muss er den heutigen Tag damit verbringen, wie man mit einer Handtasche laeuft. Das ist echt zum Piepen.

Leider *g* fahren wir ja morgen noch nach New York City, wo wir bedauerlicherweise nicht mehr das klitzekleinste Ding kaufen koennen, da unsere Koffer keinen Space mehr haben und gewichtsmaessig sowieso nichts mehr drin ist. Hatte schon ueberlegt, eine Jeans und darueber ein Klein anzuziehen .


Nun ja, habe ich erwaehnt, dass Tanja gestern Geburtstag hatte?.
5.6.10 17:09


Tag 11, 03.06.2010, Onondaga Lake Park

Irgendwie habe ich inzwischen die amerikanische Zeit angenommen und komme morgens nicht mehr vor 9 Uhr aus dem Bett.

Am Donnerstag sind wir erst mal mit Tanja Fresskram fuer Deutschland shoppen gegangen. Die Liste folgt noch. Vorab kann ich aber sagen, dass unser Wagen ganz schoen voll war mit dem tollen amerikanischen Fresszeug. Das hat ca. 2 Stunden gedauert *g*.

Anschliessend haben wir Richard abgeholt und sind zur Erholung erst mal zu einem asiatischen Restaurant gefahren, wo sie wahnsinnige Buffets inkl. Sushi und allem fuer 6 Dollar inkl. bottemless Getraenken anbieten. Leider war ich schon nach 2 Tellern fix und fertig. Haette gerne noch mehr gefuttert, so lecker war das. Nur der Eistee war ziemlich farb- und geschmacklos. Da haben noch nicht mal 2 Paeckchen Zucker geholfen .

Spaeter sind wir dann zum Onondaga Lake Park gefahren, wo wir 2 Stunden bei 87 Grad (das muessen so 32 deutsche Grad gewesen sein) spazieren gegangen sind und unsere Braeune bzw. Roete vertiefen konnten. Da gabs wie vor drei Jahren wieder die suessen Gaenseschwaerme, die wir auch gefilmt haben. Die sind soooo niedlich, wenn die mit ihren Babies durch den
Park laufen . Zurueck musste ich dann gezogen und geschoben werden, da ich vor lauter Hitze ueberhaupt nicht mehr von der Stelle kam *aechz*.

Abends haben Holger und ich dann versucht, unsere Koffer zu packen. Aber das ist eine eigene Geschichte .
5.6.10 16:44


Tag 10, 02.06.2010, Am See

Am Mittwoch waren wir an einem tollen See mit richtig schoenem Sandstrand. Dort haben wir uns 5 Stunden in der Sonne geaalt. Hatte den anderen von oben herab mitgeteilt, dass ich keine Sonnenmilch benoetige, sondern sofort schoen braun werde. Das Ergebnis sieht man heute noch. Lady in rehehed *lalala*.

Um 15 Uhr kamen die Lifeguards. Da durften wir dann auch schwimmen. Im Wasser waren ca. 1000 Tonnen Algen, die dann jegliche Extremitaeten gestreift haben *brrrr*. Aber Algen sind ja gut fuer die Haut, also war das Algenbad quasi ein Sprung in den Jungbrunnen. Bin ja jetzt schon 37 und muss also entsprechend vorbeugen.

Erwaehnenswert waere vielleicht noch, dass ein frecher Moewenschwarm die Kekse unserer Liegenachbarin gestohlen hat. Zuerst kam nur eine Moewe, die einen Keks genommen hat, als unsere Nachbarin gerade mit ihrer kleinen Tochter spazieren gegangen war. Das war vielleicht lustig . So nach dem Motto "sie ist weg, wir koennen jetzt!". Danach kamen immer mehr Moewen, bis eine besonders freche nicht nur einen Keks, sondern die ganze Schachtel eingesackt hat. Die leere Schachtel hat sie dann spaeter vor meinem Liegeplatz abgeworfen, so dass es aussehen musste, dass wir die Dinger geklaut haetten . Natuerlich haben wir den Diebstahl aufgeklaert. Will ja nicht als verfressene Keksdiebin angeklagt werden.

Abends mussten wir dann unsere angekokelten Stellen mit Aloe Vera Gel betupfen. Mann, hat das gebrannt.
5.6.10 16:31


Tag 9, 01.06.2010, Shoppen macht mich immer so muede

Am Dienstag hab ich zu meiner alten Form zurueckgefunden. In einem Megashoppinganfall haben wir (ich) den halben Kohl's leergekauft bzw. anprobiert *g*.

Das Ergebnis von 4 Stunden Klamotten an und aus, Maenner hin- und herschicken, um andere Groessen rauszusuchen (in diesem tollen Geschaeft passt mir XS *hurra*):

- 4 Jeans
- 4 Kleider
- 3 Blusen

*huepf*

Anschliessend hatten wir einen Mordshunger, daher blieb fuer meinen suessen Holger nicht mehr viel Zeit *hihi*. Der hat aber dann noch innerhalb von 30 Minuten ca. 20 T-Shirts anprobiert und 5 davon gekauft. Starke Quote. Da kann ich mir noch eine Scheibe von abschneiden... .

Sandra: 11 Teile = 240 Minuten = ca. 20 Minuten fuer 1 Teil
Holger: 5 Teile = 30 Minuten = 6 Minuten fuer 1 Teil

Nun ja, wir Frauen muessen uns ja auch mit jedem Teil mehrmals im Ganzkoerperspiegel drehen und betragen und abwaegen, welche von unseren bereits vorhandenen Klamotten, Schuhen, Accessoires und Handtaschen zu dem neuen Teil passen, nicht wahr? Desweiteren benoetigen wir von mehreren Personen die Bestaetigung, dass wir in der neuen Klamotte grandios aussehen und dass die bloss nicht auftraegt oder uns gar dick macht. Maenner brauchen dies nicht und deshalb geht das bei denen schneller.

Nach dem Shoppingmarathon sind wir in's Chilies gegangen, einem amerikanischen Restaurant. Die Maenner haben sich wahnsinnige Burger, mit allem moeglichen Zeug bis zum Mond gestapelt, bestellt. Hab dann schon gelaestert, aber nur, bis meine Burritos kamen: Ein Topf mit 3 heissen Burritos, ein Teller mit Salat, Kaese, Sour Cream und Guacamole sowie eine Riesenplatte mit allem moeglichen Zeug zum Fuellen (Champignons, Zwiebeln, Reis, Brokkoli und den Rest hab ich vergessen) sowie einer Schuessel mit Black Beans. Heiliger Hammel, das schafft doch kein Mensch. Holger hat aber seinen Burger uebrigens auch nicht geschafft und nachher haben wir uns alle aus dem Restaurant gerollt .

Abends haben wir nix mehr gemacht, weil Tanja von der ganzen Fresserei schlecht war. Stattdessen haben wir America's got Talent geguckt. Mein Gott, war das schlecht. Noch schlimmer als die uebelsten DSDS Szenen. Kein Wunder, dass ich Nachts Albtraeume hatte .
4.6.10 01:17


Tag 8, 31.05.2010, The Bitch

Gestern bin ich mit Holger nochmal zur Carousel-Mall gegangen. D. h. Richard hat uns da ausgesetzt, damit wir mal so richtig schoen shoppen koennen.

Leider habe ich mich gleich im ersten Laden mit einer Verkaeuferin angelegt. Die hatte echt ein Rad ab. Wenn ihr mal hier seid, geht bloss nicht zu JCPenney, das ist echt ein Puff. Werde gerade beim Schreiben schon wieder agro und muss aufpassen, dass ich nicht vor lauter Aufregung Richard's Laptop kaputtmache.

Warum die so ausgetickert ist, kann ich immer noch nicht sagen. Ich wollte eigentlich nur mit einer Ladung Klamotten in die Umkleide. Mein Vergehen war vielleicht, dass Holger zur Beratung mitgekommen ist. Jedenfalls wollte ich gerade das erste Kleid anziehen, da knallt die an meine Kabinentuer und schreit, ich solle sofort machen, dass ich da rauskomme. Wir also raus und wurden von der dermassen zur Sau gemacht, dass ich gerne eine Kalaschnikow gehabt haette, um die abzuknallen . Habe mir dann erlaubt zu fragen, wo das Problem liegt. Die Antwort bzw. das weitere Geschrei haben wir leider wieder nicht verstanden. Ich war dann so sauer, dass ich ihr den ganzen Klamottenscheiss vor die Fuesse geschmissen hab, ihr hinterhergerufen hab, dass wir uns bei ihrem Chef beschweren und in diesem Scheissladen nichts kaufen. Ihre Antwort war, dass ihr das scheissegal sei . Vielleicht hat die Bitch gedacht, wir wuerden in der Kabine eine Nummer machen. Die muss echt geistesgestoert gewesen sein.

Unsere Gastgeber wollen sich noch beim Shopmanager ueber diese Furie beschweren und dafuer sorgen, dass sie gefeuert wird *hehe*.

Die haette man echt als Kind im Eriesee ersaufen sollen.

Danach war ich so aufgeloest, dass Holger mich erst mal eine halbe Stunde beruhigen musste, bevor ich in der Lage war, ein anderes Geschaeft zu betreten. Hab mich dann im Rahmen meiner Moeglichkeiten zusammengerissen . Wir sind dann erst mal zu Yankee Candles gegangen und haben uns zwei Riesenkerzen im Glas gekauft. Mit Apfelduft fuer's Bad und Butter Cookie fuer's Wohnzimmer.

Da ich auf Klamotten immer noch keine Lust hatte, sind wir zu Claire's gegangen, wo sie superfreundlich waren. Da hab ich mich erst mal ordentlich mit Modeschmuck, einer Handtasche (davon habe ich ja so wenig!) und einem schicken braunen Guertel eingedeckt. Oh, und eine Sonnenbrille im Paris Hilton Style hab ich auch noch gefunden. Sehr sehr schick! Und das fuer 5 Dollar 40 *lach* und sogar mit rundum UV Schutz. Anschliessend haben wir bei Sbarro's eine Pause eingelegt, diesmal das Tablett aber nicht weggeworfen .

Danach haben wir bei Lord Taylor 2 Levis Jeans fuer Holger gefunden und uns zum Schluss noch bei Starbucks ein Frappuccino Cream Double Chocolate gegoennt. Diesmal habe ich aber den Deckel draufgelassen. Bin ja jetzt schon ein Starbucks Profi .

Richard hat uns dann um 5 Uhr wieder abgeholt, hatte aber wohl mit mehr als 3 Tueten gerechnet . Wir haben ihm dann erst mal die Bitch Story erzaehlt und ich konnte ihn gerade so davon abhalten, sofort dahin zu gehen, um die doofe Rummel zur Sau zu machen *g*.

Abends musste ich meine Eggplant Spezialitaet machen (Auberginen in Folie, gefuellt mit Tomaten und Mozzarella und eine Stunde im Ofen gebacken). Richard hat in der Zeit Folienkartoffeln gemacht und Holger Guacamole *schmacko*. Als Tanja von der Arbeit kam, gab's dann gleich Futter und Phase 10, wo ich mal wieder haushoch verloren habe *kotz*.
1.6.10 15:57


Tag 7, 30.05.2010, Best Burgers of the world

Am Sonntag musste Tanja arbeiten und das mitten im Urlaub. Nun ja, hier ist es nicht ueblich, zwei Wochen Urlaub zu bekommen und schon gar keinen bezahlten. Da haben wir es doch gut, oder?

Sie arbeitet uebrigens im Vitamin Shoppe. Kein Wunder, dass die Schraenke und Schubladen sowie der BROTKASTEN vor lauter Vitaminpillen und homoeopathischen Mittelchen ueberquillen. Frage mich jetzt nur, wie ich es geschafft habe, sie mit meiner Erkaeltung anzustecken. Anscheinend gibt es in ihrem Laden kein prophilaktisches Mittel gegen den German Mutanten Flu .

Waehrend Tanja gearbeitet hat, sind wir mit Richard zum Eriekanal gefahren und dort 2 Stunden spazieren gegangen. Das war wirklich sehr toll, da gibt es eine ellenlange Allee am Wasser und es war superheiss (habe sogar einen kleinen Sonnenbrand abbekommen, das hat es schon ewig nicht mehr gegeben!)

Auf dem Rueckweg haben wir einen lustigen, windschiefen Strommast entdeckt. Der Stromkasten hing sogar in meiner Hoehe, unglaublich. Daneben stand ein Baum, um den auch noch Kabel geschlungen waren. Echt wie bei den Hottentotten. Wenn man sich da einen Stromschlag holt, kann man den Staat um einige Millionen Dollar verklagen. Vielleicht haetten wir das mal wagen sollen .

Irgendwie kam mir der Rueckweg ziemlich lang vor, so dass wir unsere Sprungfederlatschen und Taucherschlappen einsetzen mussten. Jetzt weiss ich auch, warum uns in der ganzen Zeit keine Leute begegnet sind: Die haben keine so tollen Schuhe!

Nach dem Spaziergang sind wir dann zu Red Robin gegangen, wo sie die besten Burger der Welt haben. Dort bekam man auch bottemless Eistee und Pommes. Letzteres haben wir aber nicht in Anspruch genommen, da wir auch ohne eine 2. Portion Pommes kurz vorm Platzen waren

Anschliessend haben wir Tanja im Vitamin Shoppe aufgesucht. Dort haben wir uns gleich mit Melatonin, Ohrenkerzen und Stevia (einem pflanzlichen kalorienfreien Zuckerersatz, der in Deutschland noch nicht zugelassen ist) eingedeckt. Angeblich braucht man davon nur ganz wenig, da er 300 x suesser als Zucker sein soll .

Danach mussten wir zur Erholung nach Hause und haben uns im Garten in Liegestuehle geflaezt und gesonnt. Nach einer halben Stunde wurde es mir allerdings bei 87 Grad echt zu heiss und ich musste mich ins Bett legen. Holger ist aber draussen geblieben, bis er well done war .

Bevor Tanja nach Hause kam, haben wir noch Gemuesesuppe gemacht. D. h. Holger hat die gemacht, ich hab die nur gewuerzt *g*. Abends haben wir noch ein paar Runden gephast. Gott, war ich grottenschlecht . Morgen revangiere ich mich, das Spiel ist ja noch nicht vorbei!
1.6.10 14:54


Tag 6, 27.05.2010, Shopping & Ich liebe Deutsche Land

Da Tanja noch nicht wieder so ganz beieinander war, sind wir am Samstag nur fuer eine Stunde zum Markt gefahren, wo wir uns mit frischem Gemuese und Obst eingedeckt haben. Obst natuerlich nur fuer die anderen, das ist ja nix fuer mich...

Anschliessend hat sie Holger und mich im Carousel-Center ausgesetzt, wo wir dann drei Stunden shoppen gehen durften . Diesmal hab ich auch mal schoen fett zugeschlagen. Da gibt's naemlich eine Bath & Body Works Filiale, wo ich dann erst mal fuer 80 Dollar eingekauft habe. Antibakterielle Seifen und Body Splash in lauter tollen Dueften, die ich demnaechst alle im Buero vorfuehren werde *g*. Holger hat da auch lauter Zeugs fuer echte Maenner gefunden. Duschgel und so. Finde aber, dass die Verpackungen und Flaeschchen der Maedchensachen vieeeeeeel schoener sind .

Danach sind wir noch zu American Eagle gegangen, wo Holger lauter Klamotten gefunden hat. Die haben echt schoene Shirts da. Irgendwie sieht der jetzt schon wie ein halber Amerikaner aus. Fehlt nur noch das Cappy. In dem Laden wollten sie uns noch beim Bezahlen bescheissen. Da hab ich natuerlich ein grosses Geschrei gemacht und die mussten uns den zuviel abgezogenen Betrag wieder auf der Kreditkarte gutschreiben. Gut, dass wir beide frueher so gut in Mathe waren *g* .

Um halb drei haben uns Tanja und Richard wieder von Macys abgeholt. D. h. wir haben 2 Geschaefte in drei Stunden geschafft. Das ist doch eine Leistung, oder? Halt, bei Sbarro's haben wir ja noch eine Pause gemacht und ein Stueck Pizza sowie einen Bottich Cola verputzt. Ich wollte dann erstmal Muelltrennung machen. Das hat aber nicht so ganz hingehauen. Holger hat dann einfach den ganzen Tablettinhalt und das Tablett gleich noch hinterher in den Restmuell geschmissen. Das war natuerlich ein Versehen und wir haben gemacht, dass wir da vom Acker kamen. Tanja meinte nachher, die haetten das auf Band, weil da ueberall Kameras seien und wir duerften uns im Carousel-Center jetzt nicht mehr blicken lassen (dabei wollen wir gleich nochmal dahin) *g*.

Um drei haben wir dann den Laptop angeworfen und an den Fernseher angeschlossen, um den Eurovision Song Contest zu gucken und zu sehen, wie Lena unser Land vertritt. Bei der Punktevergabe bin ich ja fast ausgeflippt vor lauter Aufregung. Holger und ich hatten ja im Vorfeld noch Wetten abgeschlossen. Jeder musste einen Platz angeben, und der der am naechsten dran ist, hat die Wette gewonnen. Ich habe fuer Platz 3 gewettet und Holger fuer Platz 5.

Die Wetteinsaetze waren folgende:

Wenn ich gewinne, muss Holger mich ins Kino und anschliessend schick zum Essen ausfuehren.

Wenn Holger gewinnt, muss ich das ganze Haus putzen .

Wenn Lena den ersten Platz macht, fahren wir naechstes Jahr zum Eurovision Song Contest.

Die Wette ist ja nun endlich mal nach meinem Sinn ausgegangen, nicht wie neulich, als ich nackisch das Katzenklo saubermachen musste, weil ich gewettet hatte, dass der Thomas Gottschalk in Amerika wohnt und nicht im Schloss zu Remagen .

Danke Lena! Dank Dir bekomme ich einen Kinobesuch, ein lecker Essen und fahre zum Grand Prix, wohin auch immer. Und muss nicht putzen, was ja wohl das allerbeste ist. Hurra! Ich liebe Deutsche Land!
31.5.10 16:06


Tag 5, 28.05.2010, Das Krankenhaus

Am Freitag war unser Haus das reinste Krankenhaus. Da ich immer noch nicht fit war und jetzt auch noch Tanja angesteckt hatte, bestand unser Tag aus folgenden Therapien:

- Einwerfen von Vitaminpillen
- Auf der Zunge zergehen lassen von homoeopathischem Halszeugs (Schuesslersalze)
- Schlucken von Hustensaft
- Inhalieren / Kamillendampfbad
- Ohrenkerzentherapie

Entsprechend haben wir auch unseren Trip zu den Thousand Islands abgesagt, wo wir am naechsten Tag mit den Nachbarn Rose und Russ und deren Panz Anthony, der vor Holger Angst hat, weil der den immer erschreckt, hinwollten. Das wollen wir aber diese Woche (ohne Nachbarn) nachholen. Da ist der Anthony bestimmt auch froh.

Fuer Abends hatten die anderen dann meine vegetarische Lasagne bestellt. Tanja bekam natuerlich eine spezielle mit glutenfreien Nudeln.

Anschliessend kann ich mich an nix mehr erinnern .
31.5.10 15:40


Tag 4, 27.05.2010, Barbeque & Schach

Auf dem Heimweg haben wir kurz vor der Grenze noch in einem kanadischen Duty-Free Shop eingekauft. Die Maenner mussten natuerlich noch deutsches Bier kaufen. Ich wollte nix. Da war ja auch eine Riesen Parfumerie und von den ganzen Geruechen da war mit sowieso schon todschlecht .

Holger hat da auch noch seine Gesichtscreme gefunden, die 30 % guenstiger war als in Germany.

Als wir dann Mittags zu Hause waren, musste ich mich erst mal hinlegen. Glaube, das waren immer noch die 2 Melatonin vom Vorabend, die mich so umgehauen haben. Dabei sind das nur Hormone, die lt. Tanja vom Koerper selbst produziert werden. Also, von meinem jedenfalls nicht .

Spaeter sind wir dann fuer's BBQ einkaufen gegangen. Wir haben uns Burger, Pommes und Salat gemacht. Die vegetarischen Dinger haben echt super geschmeckt. Hatte noch Bio-Mayo gekauft, da ich Tanja's Vegenaise nicht so recht getraut habe (vegane Mayo, naja...).

Abends haben die Maenner noch 2 Partien Schach gespielt. Tanja und ich sind dann schonmal hochgegangen zum Lesen. Ab und zu hat man dannn mal Lachsalven von unten gehoert. Dank des monotonen Ventilators war ich aber schon kurz darauf weg und hab nix mehr mitbekommen. Am naechsten Tag haben die Jungs uns erzaehlt, dass sie angeblich 2 x unentschieden gespielt haetten. Wer's glaubt...
31.5.10 15:30


Tag 3, 26.05.2010, Der Fall Niagara

Am Mittwoch sind wir dann nach Kanada gefahren. Das war gar nicht weit, so ca. 2,5 Stunden. Hach, war dat schoen, berieselt von Country-Music durch die Waelder zu fahren.

An der Grenze mussten wir wieder lauter Fragen beantworten um zu demonstrieren, dass wir nicht illegal einreisen und schon gar nicht vorhaben, in Kanada zu arbeiten .

Zuerst sind wir zu unserem Hotel gefahren. Fuer 10 Dollar extra konnten wir Zimmer mit Whirlpool bekommen. Da haben wir natuerlich gleich zugeschlagen . Anschliessend konnten wir es gar nicht erwarten, an die Niagara-Faelle zu kommen.

Von unserem Hotel aus mussten wir nur eine lange Strasse entlang gehen. Hier kamen wir an lauter Geschaeften, am IMAX Kino (da waren wir vor drei Jahren schonmal und haben den Film gesehen, wo die Annie mit ihrer Katze im Fass die Faelle runtergerutscht ist), Wachsfiguren-Kabinetts und ueberteuerten Restaurants vorbei. Die Preise dort sind echt unverschaemt. Beispielsweise haette bei einer Schnellpizzeria eine Margarita (!!!) zum Mitnehmen 22 Dollar plus ein Haufen Steuern gekostet. Unglaublich. Da hab ich mich dann gleich wieder aufgeregt und gemeint, dass da niemand mehr was essen gehen duerfte, damit die Niagara-Mafia die Preise senken muss. .

Nach 10 Minuten kamen wir dann an den Wasserfaellen an. Wir sind dann von den amerikanischen Faellen (an die wir ja nicht herankamen, da wir uns auf der kanadischen Seite befanden), an die etwas imposanteren Kanada-Faelle gelaufen. Hier waren natuerlich auch mordsviele Touristen aus aller Herren Laender inkl. Schulklassen in Schuluniformen unterwegs.

Mittags sind wir in ein Burger-Restaurant gegangen. Die Maenner haben natuerlich mordsgrosse Burger mit Pommes bestellt, die feinen Damen begnuegten sich mit einem Salat mit Cilantro-Dressing (ohne zu wissen, was wir da bestellen) . Waehrend dem Essen gab es noch eine grosse Aufregung. Eine Spaziergaengerin hat sich mordsmaessig hingelegt so richtig mit Platzwunde am Kopf, dass mir ganz schwach wurde. Die Maenner sind dann gleich hingelaufen, um sie zu retten, aber sie hatte eine Krankenschwester dabei, die das Zepter in die Hand genommen hatte . Die Ambulanz wurde auch noch gerufen und die Kellnerin kam mit einem Sonnenschirm und einem Eisbeutel angerannt.

Danach war ich so aufgeloest, dass ich dem Kellner aus Versehen 17 Dollar Trinkgeld gegeben habe. Der hat sich gefreut, ich habe den Ruf der Deutschen gerettet und haette mir anschliessend selber am liebsten mordsmaessig in den Poppes getreten. War dann aber auch zu stolz, das Versehen zuzugeben und die 10 zuviel gegebenen Dollar wieder einzufordern. . Nun ja, wenigstens habe ich einen unterbezahlten Kellner gluecklich gemacht .

Nach der ganzen Aufregung sind wir dann zur Entspannung durch die Niagara-Stadt gelaufen (keine Ahnung, wie die wirklich heisst, wir nennen sie aber so *g*) und nochmal zu den Wasserfaellen. Die Maenner haben ueber den ganzen Tag verteilt viele lustige Videos von uns aufgenommen, welche ich zu Hause erst mal konfiszieren muss, bevor sie irgendwem vorgefuehrt werden duerfen.

Im Starbucks kam dann mal wieder meine Blindheit durch. Hatte mir eine Eisschokolade mit mordsviel Sahne bestellt. Da ich das bei meinen Mc Flurrys auch immer mache, habe ich mit Schwung den Deckel abgemacht und dabei die halbe Sahne quer ueber den Tisch geschossen. Meine Freunde (insbesondere mein Holger) haben sich kaputtgelacht und mir dann erklaert, dass da doch oben ein Loch sei, wo man den Strohhalm durchstecken koennte. Klugscheisser! .

Abends sind wir dann noch zu einem Italiener Pizza essen gegangen und anschliessend ins Hotel, wo wir unseren tollen Whirlpool ausprobiert haben. Von den vielen Eindruecken, dem Whirlpool und noch 2 (!) Melatonin (wollte mal testen, ob die wirklich funktionieren) waere ich fast im Stehen eingeschlafen und bin erst am naechsten Morgen vom Klingeln des Zimmertelefons aufgewacht, da Tanja und Richard wissen wollten, wo wir bleiben *hihi*. Anscheinend waren wir mit denen fuer 7 Uhr verabredet. Wusste ich nix mehr von. Die waren schon um 6 Uhr an den Faellen!

Wir haben uns dann erst mal einen Fruehstuecksfresstempel gesucht und die Maenner haben bis zur Decke gestapelte Mordsfruehstuecke eingemampft. Tanja hat 2 Portionen Hashbrownes verdrueckt. Meine 2 Toastscheiben mit Butter sahen dagegen aus wie David neben Goliath . Weiss nicht, wie man kurz nach dem Aufstehen so viel fressen kann .

Anschliessend mussten wir dann nochmal die Wasserfaelle bewundern. Als dann die ganzen Schulklassen kamen, haben wir dann die Flucht ergriffen und sind nach Syracuse zurueckgefahren, wo ich mich erstmal hinlegen musste. Urlaub kann ja sooo anstrengend sein.

Neue deutsche Vokabeln haben wir hier uebrigens dank Tanja auch schon gelernt:

sanitieren = desinfizieren
trauhaft = vertrauensselig
31.5.10 15:20


Tag 2, 25.05.2010, 87 Grad

Um 23:15 Uhr sind wir dann in Syracuse angekommen. Da hatte ich dann wieder Adrenalin, weil ich Tanja ja schon wieder 2 und Richard 3 Jahre nicht gesehen hatte. Das war ja vielleicht aufregend. Habe dann auch ganz fit getan, obwohl ich aussah wie ein gerupftes Huhn im Gegensatz zum Holger. Aber der ist ja auch 4 Jahre juenger als ich und also kein Massstab.

Bei den Beiden angekommen, wurden wir erstmal von den 5 Katzen Princess, Katrina, Spencer, Sergeant und Razzle (ein ganz schicker Maine Coonie) begruesst. Danach haben wir die Schokoladenkoffer ausgepackt und Tanja hat mit leuchtenden Augen zugeguckt, waehrend Richard immer wieder "crazy germans" gesagt hat .

Anschliessend hat Tanja mich mit Vitaminen und lauter homoeopathischem Zeugs behandelt, damit der Virus weggehen sollte. Zum Schluss musste ich noch ein Melatonin einwerfen, damit ich nicht um 4 Uhr morgens wg. Jetlag wieder aufwache. Naja, sie muss es ja wissen, da sie ja im Vitamine-Shoppe arbeitet. Hat auch ganz gut funktioniert .

Am Dienstag sind wir dann erstmal los zum Shoppen. Bei 87 Grad. Ich war aber gar nicht so in Shoppinglaune, aber immerhin hab ich eine arschgeile weisse Handtasche gefunden. Der Mann hat wesentlich mehr weggeshoppt . Ausserdem brauchte ich ja noch bequeme Latschen fuer die Niagara-Faelle, wo wir am naechsten Tag hinwollten. Nach 4 Laeden hab ich dann auch was passendes gefunden *stolz bin* und zwar in Form von Tauchschlappen fuer 6 Dollar. Holger hat fuer sich Sprungfederlatschen gefunden, mit denen man angeblich um die ganze Welt laufen kann *g*.

Anschliessend haben wir noch ein bisschen Futter eingekauft, da Holger abends seine indische Spezialitaet kochen wollte. Wieder zu Hause haben wir festgestellt, dass es im ganzen Haus nur einen kleinen Loeffel gibt. Den hab ich mir dann gleich fuer die Zeit des Urlaubs gekrallt (allerdings muss ich mir den auch noch mit den Katzen teilen).

Nach dem Essen sind wir dann noch drei Mal die Strasse auf und ab gegangen, da die Garage auf war und uns ja jemand den Rechenbesen oder Grill haette klauen koennen
. Danach musste ich mich leider hinlegen. Was die anderen gemacht haben, weiss ich nicht. Dank einem weiteren Melatonin hab ich geschlafen wie ein Stein und nix mehr mitbekommen .
28.5.10 15:49


Tag 1, 24.05.2010, Die Reise

Das war vielleicht eine Tortur :-). Nach 22 Stunden sind wir am Montag Nacht um 23:30 Uhr, also am Dienstag morgen um 05:30 Uhr deutscher Zeit bei Tanja und Richard in Syracuse / NY angekommen.

In der Zwischenzeit hatte ich mich in unseren diversen Flughaefen mal wieder von meiner besten Seite gezeigt. Wenn Holger mich nicht zwischendurch gebremst haette, haette ich sicherlich noch einen Mord begangen .

Aber von vorne. Um 8 Uhr kamen Helga und Winni, um uns nach Frankfurt zum Flughafen zu bringen. Broetchen hatten sie auch noch mitgebracht. Ich Nervenbuendel habe aber noch eine Stunde mit allem moeglichen Kram vertaendelt und mich dann noch ausgiebig von unseren Monstern verabschiedet. Ich glaube, meine Sunny hat geweint *schluck*.

Endlich im Auto wurde ich dann erstmal mit Schokolade ruhiggestellt . Um halb zwoelf waren wir dann in Frankfurt und mussten unseren Schalter finden, da wir nicht wussten, ob wir bei United oder Boden- *pardon, die fliegen ja wieder* Lufthansa einchecken mussten. Haben uns dann erstmal in der kilometerlangen Schlange bei United angestellt. Mehrere Mitarbeiter sagten uns, dass wir hier richtig seien, da wir ja ueber United gebucht hatten. Als wir dann endlich am Kopf der Schlange ankamen, wurden wir dann eines besseren belehrt und zur Lufthansa geschickt. Unfaehiges Volk, die sollte man alle feuern. Ehe Du Dich versiehst, sitzt Du im falschen Flieger, wenn Du nicht aufpasst .

Nun gut, wir also zur Lufthansa gelatscht. Mit unseren megaschweren Koffern, bestehend aus Schokolade, Bio-Knoedelpulver, Nutella, vegetarischen Bio-Pasteten und noch allerhand deutschem Zeug, das Tanja bei uns bestellt hatte. Ausgestopft waren die Koffer mit ein paar T-Shirts, U-Hosen und kitschiger Katzenbettwaesche, die Tanja's Tante Gabi uns noch geschickt hatte und die wir mitnehmen sollten *graus*. Naja, zum verpacken hat sie immerhin ihren Dienst getan. Aber ich schweife ab.

Bei Lufthansa haben sie anscheinend inzwischen die Haelfte des Personals entlassen, um noch groessere Gewinne zu erwirtschaften. Jedenfalls durfte man selbst an einem Automaten einchecken und hat dann druckfrisch seine Tickets ausgespuckt bekommen. Anschliessend sind wir dann zum Schalter, um unsere Betonkoffer aufzugeben. Da Holger sich als Tetris-Spezialist erwiesen hatte und wir jeden Millimeter der Koffer genutzt haben, um Tanja's Ploerr unterzubringen, haben die Dinger tatsaechlich jeweils fast genau 23 Kilo gewogen .

Nachdem die dann endlich weg waren, sind wir erstmal zum Zoll gegangen, wo eine schlecht gelaunte Beamtin (der wuerde ich sofort den Status abnehmen *grrr*) sass. Um sie zu besaenftigen, hab ich sie ganz artig gefragt, wie die Vorgehensweise sei, wenn man eine Digicam mit in die USA nimmt, um sie bei der Rueckreise nicht verzollen zu muessen. Die hat mich angeguckt, als haette ich sie nicht mehr alle und meinte, das Ding sei so alt, das wuerde uns sowieso keiner glauben, dass wir das in USA gekauft haetten. Bloede Kuh. Der haette ich wirklich gerne mal eine geknallt .

Waehrend ich das hier schreibe, koennte ich mich schon wieder darueber aufregen. Muss jetzt erstmal Schokolade zur Beruhigung nehmen... Als ich gerade am Schrank war, hab ich dann statt Schokolade eine Capri Sonne genommen. Es ist echt ein Kreuz, Zwilling zu sein und dreimal die Minute seine Meinung zu aendern *g*.

Zurueck zum Flughafen. Nach der Abfuhr der Frustkuh sind wir dann in den Sicherheitsbereich. Da wurden wir verdaechtig schnell abgefertigt, so dass wir sogar noch eine Stunde Zeit hatten, bis unser Flug aufgerufen wurde. Ehrlich gesagt weiss ich gar nicht mehr, wie wir die Stunde verbracht haben . Ich werde alt. Es ist wirklich bedenklich. Bestimmt haben wir was gefuttert. Oder gelesen. Oder ich habe einen Laestermonolog gefuehrt (mit Holger kann man nicht laestern). Also ehrlich, man glaubt gar nicht, wie manche Leute reisen. Mit Guerteln statt Roecken und meterhohen Hacken. Die muessen wahnsinnig sein. Ich stelle mir vor, mit solchen Klamotten ueber die Notrutsche gerettet zu werden oder im Ozean zu treiben.

Nun gut. Im Flieger mussten wir durch den Business-Class Bereich, um auf unsere Plaetze zu gelangen. Dies sollte verboten werden, da man sich anschliessend nur schlecht fuehlen kann. Jedenfalls kamen wir an einer reichen Tussy vorbei, die gerade ihre kleine Kroete auf ihrem Luxussitz angeschnallt hat. Mann, hab ich gekotzt .
Ehrlich, was hat dieses Goer (und die Trulla wahrscheinlich auch, die hat bestimmt bei 'nen Oelmillardaer von BP oder Boris Becker Samenraub begangen) denn schon geleistet, dass sie auf einem solchen Platz sitzen bzw liegen darf. Ich war wirklich gruen vor Neid, ich gebe es zu. Normalerweise goenne ich ja jedem seins, aber wenn ich 8 Stunden wie eine Oelsardine sitzen muss, hoert's bei mir auf und das Monster kommt durch. Auf diesen Sitz haetten mindestens 2 solcher Kroeten gepasst. Und wofuer braucht die eine Beinfreiheit von 2 Metern?

Aktuelle Meldung: Tanja wurde jetzt auch vom deutschen Virus infiziert und muss erst mal ein Kamillendampfbad machen.

Zurueck zum Flieger: Wir also auf unsere Sardinensitze. Vom Flug gibt's eigentlich gar nicht so viel zu berichten. Ausser dass es ausser Salat nix vegetarisches gab und ich meinen Sitznachbarn aus Versehen fast mit einer Cocktailtomate erschossen haette. Ach ja, wir haben uns ja auch noch ein bisschen Zeit mit den gruenen und blauen Formularen vertrieben. Bei dem gruenen musste man sehr geistreiche Fragen beantworten, beispielsweise ob man vorhat, in den USA ein Attentat zu verueben oder Insekten einfuehrt. Na, die hab ich schoen verarscht. Hab natuerlich ueberall nein angekreuzt, dabei hatte ich doch den GANZEN KOFFER VOLL INSEKTEN. Wie kommen eigentlich Koleopterologen nach Amerika?

Das blaue Formular war auch interessant. Das war eine Zollerklaerung. Hier muss man haarklein auffuehren, was man so alles in die USA an Fressalien mitschleppt. Auf englisch. Wie erklaert man denn vegetarische Bio-Brotaufstriche und Bio-Knoedel oder Bio-Pulver-Rahmsaucen? Auf jeden Fall war ich schon sehr gespannt auf den Sicherheitscheck in Washington.

Nach der Landung hatten wir 6 Stunden Aufenthalt. Glaubt nicht, dass wir uns gelangweilt haetten. Zumindest nicht in den ersten 3 Stunden. 2 Stunden haben wir erstmal bei der Einwanderungsbehoerde angestanden. Hinter mir stand ein Chinese, der dauernd geruelpst hat. Mann, war das ekelhaft. Hab mich natuerlich lautstark ueber den aufgeregt und so unseren Mitreisenden die Wartezeit verkuerzt.

Interessant wurde es dann, als wir am Schalter ankamen. Da wurden wir dann erstmal getrennt. Wer kam locker da durch? Holger. Wer wurde mit 1000 Fragen bombadiert? Ich. Wer hatte den Koffer mit dem gleichen Kram vollgestopft wie ich? Und wer musste lang und breit erklaeren, was er alles im Koffer hat? Na? Wer hatte vor der Reise Fieber? Holger. Wer musste mit zum Fiebermessen? Ich Doofi. Wer durfte anschliessend gleich weiter? Wer bekam ein A auf seiner Karte vermerkt und musste mitsamt seinem Schokoladenkoffer durch eine weitere Kontrolle? Mann, hab ich gekotzt! Haette der ganzen Baggage da am liebsten die Augen ausgekratzt. Holger meinte, ich wuerde so unschuldig aussehen, dass die bei solchen Leuten immer misstrauisch seien. Na toll.

Inzwischen war es 19 Uhr amerikanischer Zeit, also nach unserer immerhin schon 1 Uhr Nachts. Da bin ich normalerweise schon 3 - 4 Stunden im Bett. Entsprechend knatschig wurde ich dann auch langsam. Leider mussten wir aber noch 3 Stunden warten, bis es weiterging. Diese Zeit habe ich vorwiegend mit Schimpfen verbracht, weil mir alle auf den Keks gingen. Zum Beispiel die Trulla an unserem Nachbargate, die um sich wichtig zu machen, ein Funkgeraet hat laufen lassen. Und dauernd hat sie so laute Durchsagen gemacht, die keine Sau interessiert haben. Ich meine, wer will denn schon wissen, dass das jetzt der letzte Aufruf fuer die Maschine nach Albany ist und so . Als wir dann endlich in unserer Maschine nach Syracuse sassen, hab ich endlich die Klappe gehalten. Bin ich froh, einen so geduldigen Mann zu haben. Jeder andere haette mich wahrscheinlich gekillt .
28.2.05 17:13


Tag 0, 23.05.2010, Aufregungen

Das hatte noch gefehlt: Drei Tage vor unserer Abreise hat Holger eine Mordserkaeltung bekommen . Nun gut, wir erstmal zum Doc und dann gute Pflege. Und oh Wunder ging's ihm dann am Sonntag besser. Der Vollstaendigkeit halber hat's mich dann am Sonntag erwischt, obwohl ich ja immer gross toene, dass sich keine Viren an mich rantrauen :-))).

Musste dann den letzten Tag vor unserer Reise im Bett verbringen. Mann, war ich sauer . Waehrend ich also sinnlos mit Sunny und Lia im Bett lag, hat Holger das Haus auf Hochglanz gebracht, den ganzen Gemuesegarten bepflanzt (das hatten wir schon 2 Wochen vor uns hergeschoben) und noch tausend Sachen gemacht, die mir jetzt nicht einfallen, da wir gerade erst 5:30 morgens haben.

Dafuer war ich am Montag, Tag der Abreise schon halb wieder hergestellt und bin schon um fuenf Uhr aufgestanden, da ich mordsaufgeregt war
28.5.10 11:37


Viva Colonia

Nachdem ich mich ja 4 Monate lang im Rheinland beworben und beworben habe, hat`s dann doch endlich geklappt und jetzt wohne ich schon seit Mitte Mai bei meinem süßen Holger.

Seit 1. Juni arbeite ich nun schon in Köln in der toom BauMarkt Zentrale im Einkauf Garten und bin hier für die Erstellung der Kataloge aus unserem Bereich zuständig. Primissima . Hier ist es saulustig. Sitze mit 3 Männern in einem Büro, die jeder für sich für diverse Comedy-Preise nominiert werden müssten *g*. Das einzige Problem ist, dass man mich dazu verdonnert hat, die Büropflanzen zu pflegen (ungefähr 87 Stück). Das ist wirklich eine Strafe. Bisher sind bei mir ja alle Pflanzen eingegangen - also eine echte Herausforderung .

Um ins Büro zu gelangen, muss ich aber erstmal dorthin fahren. Und ich habe mich dazu entschlossen, dies mit der Bahn zu machen. Ich begebe mich sozusagen jeden Tag auf eine neue Abenteuerreise. Dort begegnet man den skurrilsten Gestalten. Holger meint, ich solle einen eigenen Blog mit meinen täglichen Bahnerlebnissen schreiben. Wenn dort dann jeder seine eigenen Erfahrungen dazuschreiben würde, könnte man irgendwann ein Buch veröffentlichen, welches mit Sicherheit ein Bestseller würde. Na, mal sehen.

Heute werde ich Euch erstmal eine kleine Zusammenfassung meiner Mitreisenden zum Besten geben. Um Euch nicht zu langweilen, habe ich die Leute in Kategorien eingeteilt. Hier sind sie:


1. Die Lehrerin

Sie tritt meistens im Rudel auf. Es gibt jedoch immer eine Wortführerin, die die anderen gnadenlos durch kolonnenartiges Geschwätz überrollt. Sie hört sich selbst unheimlich gerne reden. Hauptsächlich legt diese Person Wert darauf, alle Mitreisenden an ihrer Klugheit teilhaben zu lassen. Da möchte man hingehen und sagen: "Gute Frau, halten Sie doch einfach mal Ihre Fresse". Denn die Lehrerin (vorzugsweise Geschichte und Sozialkunde) spricht am laufenden Band und zwar ohne Punkt und Komma. Die Stimme ist schrill. Das Geltungsbedürfnis beruht darauf, dass sie ihre Unattraktrativität kompensieren muss. Die Begleiter(innen) der Lehrerin sind still wie Mäuse und scheinen nach ca. 10 Minuten Monolog der Wortführerin gar keine Stimme mehr zu haben.


2. Der Duftige

Man erkennt ihn daran, dass er sich gerne in der S-Bahn mit beiden Händen an den oberen Halteschlaufen festhält. Schweißflecken zieren sein T-Shirt und auch sonst wirkt er alles andere als gepflegt. Der Odor-Fetischist möchte, dass alle an seinem Wohlgeruch teilhaben, welcher auch durch seine Art des Festhaltens problemlos verströmt wird. Insbesondere im Sommer sollte man versuchen, schnellstens Reißaus zu nehmen und einen Platz weit weg zu erhaschen. Störfaktor: vollgestopfte Bahn, die schnelles Weglaufen unmöglich macht. Den Duftigen gibt es übrigens auch in abgewandelter Form mit den Duftnoten "Alkohol", "Knoblauch", "Qualm", "Mundgeruch", "Käsefuß" oder "Abgestanden".


3. Der Sänger

Diese Spezies hat IMMER einen Kopfhörer auf (manchmal sogar einen sehr großen!). Es fängt harmlos an. Zuerst wird nur ganz leise mitgesungen und irgendwann in volle Lautstärke. So manch ein Sänger hat sich wahrscheinlich bereits ein paar Gehirnzellen weggesungen. Jedenfalls biegt sich irgendwann die ganze Bahn vor Lachen und der Hauptdarsteller merkt es nicht einmal. Denn seine Musik ist einfach zu laut, um sonst noch irgendwas mitzubekommen. Wer sich den Sänger nicht vorstellen kann, schaut sich einfach die DSDS Castings an. Dann habt ihr ihn. Er wird dort sang-, klang- und ruhmlos beim ersten Casting rausfliegen.


4. Die Psychologin

Sie ist einge abgewandelte Form der Lehrerin und redet ebenfalls ohne Punkt und Komma, in ebensolcher Lautstärke. Ihre Aufgabe besteht darin, entweder einen Mitreisenden oder ihren Telefonpartner mit klugen Ratschlägen zu jeglichen Lebenslagen zu bombardieren bzw. ihm Anweisungen zu erteilen, damit dieser bloß keinen Suizid begeht. Besonders gerne quält die Psychologin Menschen, die anscheinend gerade den Liebeskummer ihres Lebens erleiden. Die Stimme ist meist laut und schrill, erheitert jedoch den ganzen Wagon. Ich muss gestehen, einmal musste ich sogar laut rauslachen bzw. -schnaufen. Zu meiner Belustigung fingen dann noch mehr Leute an zu lachen. Verhalten, versteht sich. Liebeskummer ist schließlich ein schwerwiegendes Problem.


5. Die Tussy

Man erkennt sie auf einen Blick: Sie ist tipptopp gestylt und trägt einen unzufriedenen Gesichtsausdruck zur Schau. Die Tussy scheint immer schlecht gelaunt zu sein. Vielleicht liegt das daran, dass sie schon so früh aufstehen muss. Denn das Styling dieser Kategorie dauert ungefähr 2 Stunden. An ihr würde ich gerne mal meine Aggressionen abbauen und einer von ihnen mal ordentlich eine knallen . Da das leider nicht möglich ist, muss ich wohl weiter meine Tai Chi Übungen machen.


6. Das verkleidete Kind

Hierbei handelt es sich um einen Banklehrling. Er ist ebenfalls auf den ersten Blick zu erkennen: Kindergesicht, milchiges Bärtchen, Hornbrille, Seitenscheitel und schlecht sitzender Anzug von C & A (es sei denn Papa hat die Spendierhosen angehabt und seinem Söhnchen einen Designeranzug gekauft). Beliebte Gesprächsthemen: Sein Lehrlingsgehalt, sein Gehalt nach der Lehre, 13. und 14. Monatsgehalt, diverse weitere Konditionen und Zusatzgelder und noch weiteres blabla *gähn*. Ich würde mich jedenfalls eher erschießen, als einen Tag meines Lebens in einer Bank zu arbeiten.


7. Der Geschäftsmann

Hier sind diverse Parallelen zu Pos. 6 zu erkennen. Der Geschäftsmann ist aber ca. 20 Jahre älter. Markantestes Zeichen: Permanentes lautes Telefonieren in der Absicht, allen zu demonstrieren, welch toller Hecht er ist und welche Abschlüsse er heute schon getätigt hat bzw. welche Heldentaten er vollbracht hat *schnarch*. Ergänzend dazu werden den Mitarbeitern ebenfalls telefonisch lautstarke Anweisungen erteilt. Optisches Kennzeichen: Anzug und Krawatte, blitzblanke schwarze Schuhe und manchmal ein Wohlstandsbauch und Schweinegesicht.


8. Der Proll

Den Proll sollte man eigentlich nicht auf die Menschheit loslassen. Hierbei handelt es sich (meistens) um einen Mann mit sehr schlechtem Benehmen. Der Proll hat keine Kinderstube gehabt und ist sozusagen unter Wilden groß geworden. Da wird in der Bahn Bier gesoffen, gerülpst (und noch schlimmer: gerotzt *schüttel*) und SEHR gerne SEHR laut telefoniert. Das Gespräch besteht hauptsächlich aus Schimpfwörtern, welche in unzusammenhängenden Sätzen ausgeworfen werden. Beispiel: "Isch happ dir doch gesacht, du solls nix mit der alten Schlampe anfangen." Oder: "Geh ant Telefon, du Fotz!" Anhand der Unterhaltungen / Themen kann man Rückschlüsse auf die Erziehung, den Berufsstand (falls vorhanden) und den IQ schließen. Brrrrrrr.


9. Die Strickliesel


10. Die Schülerin / Studentin


11. Die Internationale

Habt Ihr schon mal jemanden in 2 Sprachen telefonieren gehört? Ich muss zugeben, diesen Mädels (Männer können das anscheinend nicht, aber sie sind ja auch nicht multi tasking fähig *g*) höre ich sehr gerne zu. Sie sprechen 2 Sprachen fließend (meistens russisch oder türkisch und deutsch). Sogar während einem Satz springen sie lustig hin und her. Das ist wirklich faszinierend.


12. Der Saupanz

Der Saupanz ist der Proll von übermorgen. Er ist ca. 4 Jahre alt. Da wird schrill gekreischt, sich auf dem Boden gerollt, geheult, geschrien und um sich getreten. Er befindet sich meistens in Begleitung von Mama oder Oma, die nichts zu sagen haben. Hach, wie gerne wär ich mal 5 Minuten mit dem Saupanz alleine .


13. Der Aufgeklärte

Hierbei handelt es sich um den Saupanz 10 Jahre später. Er ist meist zwischen 12 und 15 Jahren alt und ist ein wandelndes Lexikon in Sexfragen. Der Aufgeklärte hat alles schon erlebt. Er kennt alle Stellungen und ist in Sachen "Weiber" sehr bewandert. Lieblingssatz: "Du weißt doch, wie die Weiber sind". Dieser Junge hat wirklich Ahnung. Allerdings glaube ich, dass er seine Erfahrungen hauptsächlich im Internet gemacht hat und tatsächlich mehr auf nächtlichen Träumen (inkl. Ergüssen) beruhen.


14. Die Langweiligen (Leute wie Du und ich)

Hierbei handelt es sich um Leute wie Du und ich und ca. 90 % der Bahnreisenden. Das sind mir die Liebsten. Denn sie halten alle die Fresse .



... ja, und dann gibt es noch Leute außerhalb der Bahn, z. B.:

15. Die Radfahrer

Wenn Du nicht aufpasst, fahren sie Dich über den Haufen. Teilweise scheinen sie ihr Gehirn auf den Radwegen verloren zu haben. Falls Du es wagst, einen halben Fuß auf ihren Weg zu setzen, fegen sie nicht nur an Dir vorbei, sondern bombadieren Dich mit allerhand Schimpfwörtern, die ich noch nie gehört habe (es müssen kölsche Schimpfwörter sein...). Radfahrer kommen in Köln direkt hinter dem Oberbürgermeister. Merkt Euch das!


16. Die Konkubine

Man findet sie häufig an S-Bahn Stationen, wenn sie auf ihre Bahn wartet, welche sie wahrscheinlich zum nächsten Kunden bringt. Diese Damen treten oft zu zweit auf. Man erkennt sie an sehr kurzen Kleidchen, mind. 10 cm hohen Stöckeln, Netzstrümpfen, knappen Oberteilen, gepushtem Busen, hochtoupierten Haaren und daran, dass sie mind. 2 Stunden im Bad zugebracht hat, wie unschwer an der Maskerade zu erkennen ist.


17. Der Penner

Hierbei handelt es sich ausnahmsweise mal um eine bestimmte Person. Dieser Typ (schätzungsweise 25 Jahre alt und kerngesund) sitzt jeden Tag im U-Bahnhof Köln Messe Deutz und kotz mich gelinde gesagt ziemlich an. Wenn ich nach einem 10 Stunden Tag diesen Arsch da sitzen sehe, schwillt mir der Kamm. Ständig labert der die Leute um einen Euro an. Bei mir hat er`s noch nicht versucht. Das ist sein Glück. Falls der es wagen sollte, mich jemals anzusprechen, kann er sich vorher warm anziehen. Den werde ich unverblümt vor sämtlichem Publikum dermaßen zur Sau machen, dass der drei Tage lang nicht mehr piep sagt. Werde ihm u. a. in meiner arrogantesten Art mitteilen, dass er wie alle anderen gefälligst arbeiten gehen soll, statt die Leute zu belästigen. Schließlich gibt es genug Jobs für Dumme.


18. Der Musikus

Der Musikus sitzt ebenfalls im Bahnhof Deutz, tut aber was für sein Geld . Derzeit hat er sein Herz für Johnny Cash entdeckt und schmettert lautstark Country Songs durch den Bahnhof. Da ich auf Johnny Cash stehe, hab ich ihm auch schonmal was zugesteckt. Aber pssst .
16.8.09 19:34


Ein Job, ein Job!

Hurra, endlich hat die ganze Bewerberei ein Ende!

Am Donnerstag habe ich die Zusage für einen supertollen Job in Köln bekommen und kann jetzt endlich mit Sack und Pack und Katzen zu meinem süßen Holger und den Hundemonstern ziehen.

Jetzt gehe ich noch bis zum 20. Mai arbeiten und dann geht`s looooos.

3.5.09 20:59


Das Profil

Neulich hatte ich mich (eigentlich mehr aus Jux) bei wkw beworben. Dort sind mordsviele Stellen ausgeschrieben.

Vor ein paar Tagen kam dann die Absage. Die Begründung war, dass ich nicht ins Profil passe. Wollen wir das doch mal auseinandernehmen.

Ausgeschrieben war:

- mind. 1 Jahr Berufserfahrung im Kundenservice (ich hab 18)
- selbstständiges Arbeiten (lasse mir sowieso nicht gerne was sagen *just kidding*)
- Kundenorientierung (manchmal etwas zuviel des guten...)
- gute Kommunikationsfähigkeit (bin Zwilling, also??)
- hohe Identifikation mit wkw (hatte ich bis dato, hab doch mein Schätzchen hier kennengelernt)
- Teamfähigkeit und Belastbarkeit - nach 7 Jahren Hotelbranche und 12 Jahren im Vertrieb bei weka ist man so belastbar wie ein 3 m dickes Betonfundament
- eine gesunde Portion Humor (würde ich sonst einen solchen Mist hier reinschreiben?)

Also, woran lag`s?

Meine Kollegin Babs meinte, ich solle in bescheuerte und perverse Gruppen reingehen. Dann würde es sicher klappen.

Die Stelle ist übrigens inzwischen vergeben. Die hat jetzt bestimmt ein 21-jähriges, strunzdummes Luder, das von oben bis unten tätowiert und gepierct ist, sich in der Gruppe "Ich bin nymphoman" rumtrollt und noch niemals ein Buch gelesen hat.

25.4.09 20:18


no space

Nachher kommt mein süßer Holger mit dem Anhänger, um wieder einen Haufen Plörr (inklusive mir) von Wittlich nach Sankt Katharinen zu transferieren . Das lustige ist ja, dass unsere Einrichtungen dermaßen aufeinander abgestimmt sind, dass meine Sachen farblich hervorragend in sein Waldhaus passen.

Mit den Kochutensilien ist es da schon schwieriger. Entweder haben wir alles doppelt oder es fehlt ganz. Beispielsweise besitzen wir beide keine Tortenhaube. Dafür haben wir so viel Geschirr, dass man darauf für 80 Gäste ein 5-Gänge Menü servieren könnte. Die müssen aber dann mit den Fingern essen, da wir nicht genug Besteck haben. Außerdem müssen die Gäste anschließend selbst spülen, da meine Spülmaschine kaputt ist und es im Westerwald sowas gar nicht gibt (hab aber schon Anspruch angemeldet *g*).

Katzen- und Hundekörbe findet man bei uns auch zu Dutzenden, wenn ich bei der letzten Fahrt meine Katzenmonster mitnehme. Die können wir dann auf allen 3 Etagen verteilen oder auch ein Tierhotel aufmachen (mit Lia und Jascha als Geschäftsführer).

Desweiteren haben wir mehrere Verstärker (für jede Etage einen), Bügelbretter und Bügeleisen (soviel kann kein Mensch bügeln), diverse Regalsysteme (brauchen wir auch für den ganzen Kram) und 2 Vitrinen. Leider haben wir beide die Angewohnheit, alle Klamotten (auch T-Shirts) auf Bügel zu hängen. D. h. die Kleiderschränke platzen aus allen Nähten und die Kommoden sind leer. Ich glaube, unser Wäschesystem müssen wir nochmal überdenken .

Das Bad wird übrigens heute komplett in meinen Besitz übergehen. Das weiß Holger aber noch nicht, hihi. Wenn der wüsste, was ich dafür alles mitschleppe, würde er noch vor der Abfahrt schnell Platz machen.

Summa summarum ist festzustellen, dass wir nach meinem Einzug einen Anbau vornehmen müssen. Kein space mehr.

Wünsche Euch ein sonniges Wochenende!
18.4.09 08:10


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